
Ebhausen. Beeindruckt zeigte sich SPD-Landtagskandidatin Daniela Steinrode beim Besuch in der Gemeinde Ebhausen: „Hier wird mit Weitsicht und Engagement Politik für die Menschen gemacht.“ Gemeinsam mit Bürgermeister Volker Schuler sprach sie über aktuelle kommunalpolitische Themen – von Bildung über Klimaschutz bis zur medizinischen Versorgung.
Volker Schuler, der seit 35 Jahren mit großer Leidenschaft Bürgermeister seiner Heimatgemeinde ist, betonte die Bedeutung langfristiger Planungen: „Nur mit Kontinuität kann sich eine Kommune nachhaltig weiterentwickeln.“ In Ebhausen mit seinen rund 5000 Einwohnern – verteilt auf die Ortsteile Ebhausen, Rotfelden, Ebershardt und Wenden – ist dies deutlich spürbar.
Ein besonderes Anliegen ist der Gemeinde seit vielen Jahren die Nachhaltigkeit. Mehr als ein Jahrzehnt lang war Ebhausen Träger des European Energy Award. In dieser Zeit wurden viele Projekte erfolgreich umgesetzt. Über 30 Photovoltaik-Dachanlagen sind installiert und viele Gebäude energetisch saniert. „Klimaschutz und Mobilität können Hand in Hand gehen“ unterstrich Daniela Steinrode im Hinblick auf das ehrenamtlich betriebene Elektrobürgerauto. Das sei ein gutes Angebot insbesondere für ältere und wenig mobile Menschen, lobte die Ortsvereinsvorsitzende der SPD Altensteig/Ebhausen und Mitglied im Kreisvorstand Claudia Bertram-Schuler.
Ebhausen ist in vielerlei Hinsicht gut aufgestellt. Zwei Hausarztpraxen sichern die medizinische Grundversorgung vor Ort, Bäckereien und zwei Supermärkte sorgen für Nahversorgung – lediglich der Wegfall des örtlichen Metzgers wird bedauert. Der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Carl Staud hob die Wichtigkeit regionaler Nahversorgung hervor: „fällt dies weg, so wird der Wohnort schnell unattraktiv und der Einkauf beschwerlich“. Beim Breitbandausbau setzt die Gemeinde auf Tempo: Sowohl in Ebhausen als auch in Rotfelden wurde der Ausbau mit Förderung durch Eigenausbau umgesetzt.
Im Bereich Bildung und Betreuung hat Ebhausen vieles zu bieten: Die Lindenrain-Schule bietet in ihrer Grundschule auch die Betreuung von Grundschulkindern nach Unterrichtsende im angegliederten Hort an. Doch auch der Anschluss nach der Grundschule ist gewährleistet: die Gemeinschaftsschule in Ebhausen floriert mit 440 Schülerinnen und Schülern, teils dreizügig, und strahlt über die Gemeinde hinaus. Rund die Hälfte der Lernenden kommt aus umliegenden Gemeinden. „Die Schule hier ist ein echtes Erfolgsmodell für den ländlichen Raum“, lobte Steinrode. Die Kommune betreibt auch eine öffentliche Mediathek, verschiedene Kindergärten und unterhält Betreuungsangebote für Kleinkinder. Marina Ederle, stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende, kennt die Wichtigkeit zuverlässiger Betreuung auch aus dem beruflichen Kontext: „Familien sind oftmals darauf angewiesen und eine Betreuungsmöglichkeit für Grundschüler während der Ferienzeit, wie das in Ebhausen angeboten wird, gibt es noch zu wenig.“
Herausfordernd bleibt in der topografisch geprägten Kommune die Entwicklung neuer Gewerbegebiete und Wohnbauflächen. „Die Tallage bringt planerische Grenzen mit sich“, so Schuler, „doch wir versuchen im Rahmen des Möglichen Flächen sinnvoll zu erschließen.“
Für Daniela Steinrode steht fest: „Ebhausen zeigt, was eine engagierte und vorausschauende Kommunalpolitik leisten kann. Gerade für den ländlichen Raum ist dieses Beispiel von besonderem Wert.“



