SPD Gechingen

 

OV Daniel Steinrode und Marco Ackermann ahnten nicht, was der Leiharbeiter Helmut Falb alles parat hielt

Veröffentlicht in Allgemein

Von Alexandra Feinler

Vollmaringen. Dass Demokratie und Meinungsäußerung unbeschreiblich wichtig sind, hoben die Narren bei „50plus“-Fasnet am Sonntag in Vollmaringen gekonnt hervor. Nicht nur Nagolds OB Großmann und Vollmaringen OV Steinrode bekamen ihr „Fett weg“, auch so manche Eutinger und Göttelfinger durften sich was anhören.

Die Lombakapelle Hailfingen spielte den Vollmaringer Narrenmarsch, zu dem die ganze Zunft rund um Organisator und Moderator Albert Miller auf die Bühne marschierten. NZV-Vorsitzender Wolfgang Stein begrüßte alle und hatte auch für die Ringvertreter einen Reim übrig: „Heute da sind der Jakob und der Klaus, dafür bekommen sie von uns Applaus.“ So wurde auch das diesjährige Prinzenpaar, mit Pat und Eggis Elsässer, begrüßt. Die beiden erklärten, dass sie schon lange bei den Hexen sind und ein buntes, sportliches Programm folgen werde. Wie nachdenklich so eine Fasnetsbütt machen kann, verdeutlichte Leiharbeiter Helmut Falb. Immer wenn es Philosophische wurde, hob er ein Selbstgemachtes „P“ in die Höhe. OV Steinrode sei vor zwei Jahren noch der Zwillingsbruder von Ricarda Lang gewesen und nun habe er gemeinsam mit der SPD an Gewicht verloren. Die Intelligenz der Lang sei zudem künstlich, denn sie habe keine Ahnung und davon ganz schön viel. First Lady Daniela Steinrode konnte bei der Fasnet wegen einer Demo gegen Rechts nicht dabei sein und so hörte sie nicht, dass auch sie aufgrund der bestandenen Jagdprüfung immer wieder auf den Arm genommen wurde. Helmut Falb wusste, dass der Ortschaftsrat mit dem Erstellen der Schwebebahn weit voraus sei: Vom neuen Feuerwehrmagazin, vorbei an Katzenshaus in Richtung Londorfer Kapelle, Stollsteimer und dann nach Nagold solle diese nicht nur dem Hans das Fahren zur Gesangprobe ermöglichen, sondern auch SVV-Heimspiele und Beerdigungen erleichtern. Der Leiharbeiter hielt einen roten Handschuh vom OV Steinrode und den schwarzen vom OB Großmann hoch und merkte an: Der vom Steinrode ist unbenutzt, weil er bisher kaum Spatenstiche hatte, schaut euch aber mal den henigen vom OB an. Dem OB wurde nachgesagt, dass der erste Nagolder Christbaum ein Besen war und dass sein Vorgänger Prewo gscheid war, so Falb: „Der hat lauter Kreisverkehre bauen lassen, denn der wusste schon damals, dass in Nagold keine Ampel funktioniert.“ Den AFD-Kalender bezeichnete der Leiharbeiter als abstoßend und „scheiße“ und fügte hinzu: „Wer spricht von Remigration, der gehört in eine geschlossene Station.“ Deshalb rief er in Reimen und gekonnt auf, dass die Demokratie ein hohes Gut ist und dass daher zur gleichen Zeit in Nagold auf dem Europaplatz für die Demokratie und gegen Rechts Zeichen gesetzt werden. Die beiden Damen vom Schwäbischen Meer (Petra Mast und Gunda Prokopp) hatten nachts ihre Rede wegen der Demo gegen Rechts nochmals umgeschrieben. So musste er sich nicht anhören, dass das Neubaugebiet in der Raide in geheimer Mission erfolgte und nicht mal die Anwohner was vom Spatenstich wussten. Dafür musste der OV herhalten, der so viel abgenommen habe, dass kein Fisch anbeißen würde, hätte man Daniel Steinrode am Angelhaken. Nach Göttelfingen blickten die beiden neidisch, denn da gebe es einen Snack-Automaten, wo man Tag und Nacht essen könne. Dafür gebe es in Hochdorf Bushäusle, die würden wie Imbissbuden aussehen, aber das sei eine Fata-Morgana. In Eutingen wollte jeder beim Binokeln im Hasenhaus teilnehmen, weil der Swen geschrieben habe, es gebe gebrauchte Bratwürste. Gunda und Petra wünschten sich deshalb für die Vollmaringer 50-Plus-Fanset „ungebrauchte Bratwürste“. Laut lachen mussten die Zuschauer auch beim Blumenmann (Matze Kiefer) und seiner Biene (Roland Schnell), denn die beiden hatten einige Anekdoten. So kaufte ein Nagolder bei Margret und Bernhard Raible in Vollmaringen weibliche Kartoffeln. Weil die „ohne Sack“ sind, leerte der Bernhard sie so auch in den Kofferraum. Nagolder Drogeriemärkte und mehr wurden in den Fasnetssprüchle erwähnt, bis so manchem Zuschauer nach Luft vor lauter Lachen schnappen musste. Zauberhaft ging es bei den Tanzmäusen der Trainerinnen Laurine Weiss und Amira Graf zu, denn sie flogen als Peter Pan und Piraten über die Bühne. Selbst die kleine Mila durfte mitmachen. Die elf- bis 15-jährigen Tanzmäuse II, trainiert von Laurine Weiss, Ann-Mareen Graf und Amira Graf, brachten die Bühne im Polizei-Kostüm unter dem Motto „Das ist eine Razzia“ regelrecht zum Schwingen. Da musste die Technik um Michael Mast und Alex Hammer hatten alle Hände voll zu tun, zeigten auch die Teufel ihren Maskentanz unter der Leitung von Sophie Prokopp. Den Fruchtmaale-Tanz hatten Alexandra Nesch und Kathrin Gern einstudiert. Als Filmidole aus Ghostbusters, (T)Raumschiff Surprise und Men in Black war das Männerballett auf der Bühne. Lara Schick, Marie-Theres Seifert und Annette Sökler hatten die Männer trainiert. Die Gruppe rund um Kim Borkwart zeigte den Showtanz „Adams Family“. Die „50plus“-Fasnet lebt aber auch von den Playback-Einlagen, die Sophie Prokopp als „Beatrice Egli“ mit „Mein Herz“ mitgestaltete. Ebenso war sie mit Vanessa Graf als Romina und Albano Power zu sehen. Der Trompetenchor „Oberkrainer“ trat mit „Es ist so schön, ein Musikant zu sein“ auf, bevor alle Akteure zum Böhmischen Traum auf der Bühne waren.


Foto: Alexandra Feinler

 

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