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Vollmaringer Alterswehr wurde in den Defibrilator eingewiesen

Veröffentlicht in Allgemein

Vor einiger Zeit hat der Vollmaringer Ortschaftsrat für die Ortsmitte in Vollmaringen einen Laien-Defibrillator (AED) angeschafft. Der Defibrillator wurde an der Grundschule am Eingang zum Feuerwehrmagazin installiert. Auf Initiative von Klaus Henseler von der Altersabteilung Vollmaringen wurde im Feuerwehrmagazin eine öffentliche Schulung an diesem Defibrillator durchgeführt.

An der Schulung war auch die Geschäftsführerin der Firma Schaible, Frau Dr. Sonja Schaible, persönlich anwesend, die gemeinsam mit Ralf Braun, einem Vertreter des Herstellers, die anwesenden Bürger und Feuerwehrkameraden in die Anwendung dieses kleinen Lebensretters einwies. Schaible betonte, dass der Laien-Defibrillator (AED) von jedem beherzten Bürger eingesetzt werden kann, wenn es darum geht, einem Menschen mit Herz-Kreislaufversagen das Leben zu retten, bis der Rettungsdienst eintrifft. Neben einigen Kameraden der Altersabteilung haben auch Ortsvorsteher Daniel Steinrode und Vollmaringens Pfarrer Daniel Geese an der Einweisung im Vollmaringer Feuerwehrraum teilgenommen. Der in einem alarmgesicherten, beheizten Kasten an der Außenwand installierte Defibrillator ist für alle Bürger frei zugänglich. Sonja Schaible unterstrich nochmals, dass es überaus wichtig sei, dass die Bürger wissen, wo vorhandene Defibrillatoren frei zugänglich sind. Deshalb seien regelmäßige öffentliche Einweisungen von großer Bedeutung, denn diese rückten die Geräte ins öffentliche Bewusstsein und trügen so zur Rettung von Menschenleben bei.

 

Wer ist betroffen?

Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache weltweit und kann jeden treffen, unverhofft und ohne Vorzeichen, jederzeit und an jedem Ort. Alleine in Deutschland sterben jedes Jahr ca. 160.000 Menschen, obwohl mit der Anschaffung eines Laien-Defibrillators vielen dieser Menschen geholfen werden könnte.

Bei frühzeitigen entsprechenden Rettungsmaßnahmen und dem Einsatz eines DEFIs hat der Betroffene eine sehr gute Chance von mehr als 70% zu überleben!

Jeder kann ein Leben retten

Die kleinen und leichten DEFIs erkennen in wenigen Sekunden absolut zuverlässig, ob ein elektrischer Schock erforderlich oder nur eine  HLW – Maßnahme (Herzdruckmassage) durchgeführt werden muss. Der Weg zum Defibrillator sollte dabei idealerweise maximal 1,5 Minuten einfache Entfernung betragen, so dass noch rechtzeitig geholfen werden kann.

Der plötzliche Herztod ist wie ein Kurzschluss im Herzen: Abrupt leiten die Nerven des Herzmuskels die elektrischen Erregungssignale nicht mehr richtig weiter, es kommt zum tödlichen Kammerflimmern. Meist zuckt das Herz unkontrolliert und schlägt immer schneller. Der Betroffene sinkt zusammen, der Kreislauf bleibt stehen, die Atmung setzt aus – bald darauf stoppt das Herz ganz. Bis zu 80 % der Betroffenen könnten überleben, wenn sie innerhalb von maximal 5 Minuten nach Auftreten der Symptome defibrilliert werden – ein Wettlauf mit der Zeit. Mit jeder Minute, die ohne Defibrillation verstreicht, sinkt die Überlebenschance um 10 % – nach 9 Minuten hat der Betroffene demnach nur noch eine Überlebenschance von 10 % – daher sollte die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes sicher überbrückt werden, um das Leben des Betroffenen retten zu können.

Kinderleicht und intuitiv in der Bedienung!

Die Bedienung der kleinen, sprechenden Lebensretter, die auch DEFIs genannt werden, ist kinderleicht und man lässt sich von der klaren und bestimmenden Stimme des Gerätes in den einzelnen Schritten anleiten, wobei das Gerät immer auf den Anwender wartet, um diesen nicht unnötig unter Stress zu setzen.

Nach dem Einschalten führt das Gerät den Ersthelfer mit Sprachanweisungen durch die einzelnen Schritte bis zur Abgabe des lebensrettenden elektrischen Schocks.

„Wir hoffen, dass der Ernstfall bei uns nicht eintritt, sollte es aber dennoch passieren, ist das einzige was man falsch machen kann, untätig zu bleiben!“ fügte Ortsvorsteher Daniel Steinrode abschließende hinzu.

 

 

Auf dem Foto von Links: Pfarrer Daniel Geese, Hermann Feinler, Ludwig Olsowski, Alwin Miller, Geschäftsführerin der Firma Schaible Dr. med. Sonja Schaible; Ortsvorsteher Daniel Steinrode, Ralf Braun von der Firma R BRAUN Medizintechnik GmbH. Vorne kniend beim Ausführen einer Herzdruckmassage an einer Übungspuppe Klaus Henseler

 

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